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scienexx.de. Am 11. März 2011 ereignete sich in Japan ein Erdbeben der Magnitude 9,0. Die Folge war nicht nur ein verheerender Tsunami bei dem fast 20.000 Menschen starben, sondern auch ein Super-GAU im Kernkraftwerk Fukushima Daiichi.
In den Reaktorblöcken 1 bis 3 kam es zu Kernschmelzen und es wurden große Mengen an Radioaktivität freigesetzt. Bis zu 150.000 Bewohner aus der stark verstrahlten Region um die havarierte Atomanlage mussten ihre Häuser verlassen - zum Teil für immer.
Mittlerweile ist geklärt, wie es zu dem Atomunfall, der auf der Internationalen Skala für nukleare Ereignisse die Höchststufe 7 erhielt, kommen konnte. Laut einer unabhängigen Untersuchungskommission haben menschliches Versagen, Ignoranz und gravierende Kommunikationsfehler sowohl beim Kraftwerksbetreiber TEPCO als auch bei den Behörden zu dem Desaster geführt.
Doch der Super-Gau in Japan ist noch lange nicht vorbei. Bis von dem verwüsteten Kernkraftwerk keine Gefahr mehr ausgeht, wird es noch Jahrzehnte dauern. Denn erst dann werden alle Absicherungs-, Dekontaminations- und Sanierungsarbeiten abgeschlossen sein - wenn überhaupt.
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