Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen will Ökumene vertiefen

Eine Entwicklung neuer Formen der Kooperation wird angestrebt 

Neue Möglichkeiten für charismatischen Gruppen und neue Freikirchen mit der ACK zu kooperieren

ACK in schwieriger finanzieller Lage

Braunschweig/Ludwigshafen (epd). 19.10.. Die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) in Deutschland will trotz angespannter finanzieller Lage die Zusammenarbeit zwischen den Kirchen und kirchlichen Gemeinschaften weiter vertiefen.  In der Vergangenheit sei die ACK auch wegen drastischer Kürzungen der Mitgliedsbeiträge der katholischen und evangelischen Kirchen in eine sehr schwierige Lage geraten, sagte der Bundesvorsitzende, der evangelische Braunschweiger Landesbischof Friedrich Weber, am letzten Mittwoch in seinem Bericht vor der Mitgliederversammlung in Ludwigshafen.

Foto: Der Braunschweiger ev. Landesbischof Prof. Dr. theol. Friedrich Weber, ACK-Vorstand, Catholica-Beauftragter 


Neue Formen der Kooperation
Weber sagte, die Arbeitsgemeinschaft sei auch zukünftig eine sinnvolle und notwendige Form der Begegnung und Zusammenarbeit aller christlicher Kirchen in Deutschland. Dort würden neue Formen der Kooperation entwickelt, deren Ziel es sei, die konfessionellen Spaltungen zu überwinden.

Neue Kontakte zu weiteren Kirchen
Als zukünftige Aufgabe benannte Weber die Frage, wie Kontakte zu weiteren Kirchen und Gemeinschaften, etwa Migrationskirchen, Pfingstkirchen, charismatischen Gruppen und neuen Freikirchen, gepflegt werden können. Kleinere Kirchen und kirchliche Gemeinschaften zeigten ein deutliches Interesse an einer Mitgliedschaft oder Gastmitgliedschaft.

Gegenseitige Anerkennung der Taufe
Der Vorstand wolle darauf hinarbeiten, dass alle Mitgliedskirchen die Erklärung der christlichen Kirchen in Deutschland zur gegenseitigen Anerkennung der Taufe unterschreiben.


Finanzen
Entsprechend der ACK-Satzung  zum Thema "Finanzen"  werden für die Wahrnehmung der Aufgaben der Arbeitsgemeinschaft erforderlichen Mittel anteilig von den Mitgliedern und Gastmitgliedern entsprechend ihrer Größe und Finanzkraft aufgebracht.

Quellen: epd, ack-oekumene, EV