Weltjugendtag (WJT) der Internet-Generation

Jugend nimmt gesellschaftliche Veränderungen meist als erste wahr

Drei Generationen von WJT-teilnehmern:  Die "68-er", die "1989-er" und die "2000-er"



Grafik: Gerd Altmann via pixelio.de

Der katholische Weltjugendtag vom 16. bis 21. August in Madrid wird sich nach Ansicht von "Radio-Vatikan"-Intendant Federico Lombardi besonders als Treffen der Internet-Generation erweisen. Das katholische Großereignis stehe damit vor der Herausforderung, die christliche Botschaft in einer Generation mit einer ganz neuen Mentalität und neuen Verhaltens-mustern zu vertiefen, betonte Lombardi im Wochenkommentar seines Senders.
Die Teilnehmer müssten zu dieser Verkündigung in den neuen Bereichen und Räumen des Lebens beitragen, "auf den geografischen Kontinenten, aber auch auf den virtuellen".


Drei Generationen: Die 68er, die 1989er und die 2000er

Es gebe drei Generationen der Weltjugendtagsteilnehmern, zitierte Lombardi den gastgebenden Kardinal Antonio Maria Rouco Varela von Madrid. Zunächst die "68-er" gegeben, die die revolutionäre und freiheitlichen Erwartungen samt ihren Widersprüchen durchgemacht hätten. Dann die "89-er", für die der Fall der Mauer und der weiten offenen Horizonte prägend gewesen seien. Und schließlich die "Jugend von 2000", die Generation des Internet und der Sozialen Netzwerke, die Jugendlichen der "digitalen Kontinente".

So vereinfachend die Analyse Roucos auch sei, sie werfe ein Schlaglicht auf die sich rasch ändernde Welt. Die Jugendlichen würden meist als erste die Veränderungen sehen und reflektieren, betonte Lombardi.

Katholischer Optimismus

So wie frühere Generationen aus den christlichen Wurzeln mit Hoffnung und Freude ihre Zukunft gestaltet hätten, so werde es auch die jetzige tun, zeigte sich der Vatikan-Vertreter optimistisch.

 

Homepage des WJT 2011 Madrid

Quellen: KAP via kna / radiovatikana /WJT