Der "Heilige Rock" ist kein "Teufelsspuk" mehr

Ökumene in Trier: Die Wallfahrt zum "Heiligen Rock" ist ein riesiges katholisches Spektakel. Statt wie früher dagegen zu wettern, empfiehlt die evangelische Kirche die Teilnahme.


Der Legende zufolge wurde der "Heilige Rock" einst von Jesus getragen – doch auch für die Katholiken ist er heute nur noch ein Symbol. Foto: dpa via welt.de

So ändern sich die Zeiten. Martin Luther spottete über die "Bescheißerei von Trier". Wallfahrten wie die zum "Heiligen Rock" in Deutschlands ältester Stadt waren für ihn reiner "Teufelsspuk". 500 Jahre später haben Luthers geistige Nachfahren dieses Urteil revidiert, ihre Vorbehalte schrumpfen auf ein Minimum zusammen.

Präses Nikolaus Schneider, Ratsvorsitzender der EKD, spricht von "einer Chance, den Einen Herrn der Kirche, Jesus Christus, als die gemeinsame Mitte zu feiern".


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