Theologen wollen interreligiösen Dialog verbessern

Im Gebet - dem "Nerv der Religionen" das Herz von Juden und Christen erreichen


Grafik: CiD

Obwohl jede Religion ihre eigene Vorstellung von Gott hat, gibt es zwischen Juden- und Christentum genug Überschneidungen, die ein gemeinsames Gebet ermöglichen. Diese These steht im Mittelpunkt des Projekts „Jüdisches und christliches Beten“, das kürzlich an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Ruhr-Universität Bochum (RUB) startete. Zusammen mit dem Rabbiner Dr. Moshe Navon erforschen die Bochumer Theologen, wo sich im Neuen Testament Gemeinsamkeiten mit alten jüdischen Gebeten zeigen.

„Dieses Projekt geht an den Nerv der Religion“, so Prof. Dr. Thomas Söding (Lehrstuhl für Neues Testament). „Wir möchten das jüdisch-christliche Gespräch weiterentwickeln – und zwar dort, wo das Herz von Juden und Christen am heißesten schlägt: im Gebet.“

Prof. Dr. Thomas Söding - Foto: RUB

 

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