Welchen "Milieu-Stamm" bedient die NAK  besonders?

Was bedeutet das für alle ChristInnen in der NAK?
Was bedeutet das für die NAK?

Versuch einer Ableitung auf die neuapostolische Gemeinde-Situation

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Vergleichbare Strukturen in der kirchlichen Hierarchie zwischen Römisch-katholischer Kirche und Neuapostolischer Kirche legen nahe, dass in der Neuapostolischen Kirche vergleichbare Milieus zu finden sind, wie in der Großkirche.

Weiterhin ist zu bedenken, dass sich das Kirchenvolk der Katholischen Kirche in der Vergangenheit (!)  eher aus den mäßig bis schwach gebildeten Bevölkerungsschichten rekrutierte, währenddem die Gebildeten, die „Denkgläubigen“ eher dem Protestantismus zuzuordnen waren. Auch das Klientel der NAK rekrutierte sich weitgehend aus der ungebildeten Unterschicht des ausgehenden 19. und beginnenden 20. Jahrhunderts. Gleichen sich hier die beiden hierarchisch aufgebauten Kirchen, ist allerdings ein enormer Unterschied in der Geistlichkeit festzustellen, die in der Katholischen Kirche schon immer der hoch gebildeten Schicht angehörte, während für die Amtsträger der NAK das Gegenteil galt und noch gilt. Auf dieser Basis scheint es sinnvoll zu sein, in Anlehnung an die Untersuchungen von Prof. Michael N.Ebertz Überlegungen zu den Milieustämmen der NAK anzustellen. Dies besonders vor dem Hintergrund des dringenden Reformbedarfs der Kirche, deren Mitglieder- und Amtsträgerzahlen rückläufig sind und damit die bisherigen Strukturen zu verfallen oder zumindest sich nachhaltig zu verändern drohen.
Vor diesem Hintergrund wäre es besonders notwendig, neue mediale Anschlussmöglichkeiten insbesondere zu denjenigen Milieus zu suchen, in denen die Kirche kaum verankert ist. 
Eine sehr problematische Frage ist allerdings, ob sich die kirchliche Kommunikation in der NAK überhaupt der Anforderung stellt, mit verschiedenen Milieus innerhalb der Kirche zu kommunizieren und ob es ihr möglich sein wird, die Übermittlung der frohen Botschaft den jeweiligen Logiken anzupassen.
Exemplarisch deutlich wird dies an der Aussage von Medienreferent Peter Johanning zu einem zielgruppenorientierten Kommunikationskonzept und seiner Antwort auf die Frage, welche neuen Lehraussagen in die Öffentlichkeit und nach innen vermittelt werden :
Peter Johanning:

"Diese Entscheidung liegt weniger bei mir. Wie Lehraussagen oder Themen vermittelt werden, legt die jeweilige Projektgruppe fest, die neben dem Ergebnis ihrer Beratung auch ein Einführungskonzept vorlegt. Beides wird abschließend von den Bezirksaposteln besprochen und genehmigt. Meine Arbeit geht mehr in die Richtung, zu welchem Zeitpunkt erfährt es welche Gruppe innerhalb der Kirche. Ich bezeichne das als Kommunikationsfahrplan, den ich mit den Bezirksaposteln am Ende einer Versammlung abstimme - in der Hoffnung, dass sich jeder daran hält. [...]"
Aus: "Unsere Familie" Juni 2006

Der zwischen Projektgruppen, Bezirksapostelversammlung und Medienreferent notwendige Diskurs, um die einzelnen Themen auch an den Milieus orientiert zu kommunizieren, ist offensichtlich nicht vorhanden. Konkret gesagt erhält ‚Lieschen Müller’ zu einem Glaubensthema denselben Text wie der promovierte Geisteswissenschaftler. Angesichts dieser gravierenden Missachtung der unterschiedlichen Bedürfnisse der innerkirchlichen Milieus, kann von einer funktionierenden Kommunikation heute keine Rede sein.  Will die Kirchenleitung eine zukunftsfähige, lebendige Kirche, kann sie nicht umhin, den jetzigen Zustand zu ändern.  
‚Milieus’ kann man, grob gesagt, als Bevölkerungsgruppen definieren, die sich durch ähnliche Lebensbedingungen (soziale Lage im vertikalen sozialen Raum), Lebenserfahrungen, Lebensauffassungen, Lebensweisen, Lebensstile und Lebensführungen (kulturelle Orientierungen im horizontalen Raum) ausweisen. 
Durch die unterschiedlichen Sozialisierungen bzw. Lebensbedingungen ihrer Mitglieder zeichnen sich die Milieus durch unterschiedliche Lebenswirklichkeiten aus. Dies kann zwangsläufig zu Spannungen und Konflikten führen, so etwa zwischen materiell schlechter und besser gestellten Milieus usw. 

Milieus sind Stämme

Milieus sind Stämme, die einem teilweise folglich fremd vorkommen – je nachdem, welchem Milieu-Stamm man selbst angehört. Diese Fremdheit enthält Konfliktpotential. Einige dieser Milieus beißen sich, passen nicht zueinander.  
Eine Analyse der Milieus innerhalb der NAK leidet im Vergleich zu der wissenschaftlich fundierten Arbeit von Ebertz daran, dass kein repräsentatives, empirisch gesammeltes Datenmaterial zur Verfügung steht. Weiterhin ist der andere kirchengeschichtliche Hintergrund wie die theologisch deutlich radikalere Ausrichtung der NAK in Rechnung zu stellen. Dies meint zum einen die Differenz zwischen einer relativ jungen, in der Atmosphäre der Erweckungsbewegungen des 19. Jahrhunderts durch Abspaltung entstandenen Kirche gegenüber dem bis zu den Ursprüngen reichenden, mittlerweile zweitausend Jahre alten Katholizismus. Demnach dürften die Milieus der NAK sich weniger bzw. in anderer Form ausdifferenzieren, als in der Großkirche. Zum andern prägt die stark eschatologische Ausrichtung der NAK, die bis vor kurzem zu einer radikalen Abschottung vom öffentlichen Leben führte, ihre Mitglieder in anderer Form als die bisweilen recht differenten Theologien der Katholischen Kirche. Das heißt, die von Ebertz entworfenen Milieugruppen können nicht exakt übernommen werden, sondern lediglich als Musterbeispiel dienen.
Eine Analyse der Milieus innerhalb der NAK kann im Augenblick also nur einen Entwurfscharakter mit bisweilen recht spekulativen Elementen besitzen und notwendig nur den europäischen bzw. deutschsprachigen Teil zum Gegenstand haben. 

Sieht man sich die Milieus der Neuapostolischen etwas genauer an, insbesondere im Hinblick auf die Frage nach ihrem Verhältnis zu Kirche, Religion und persönliche Glaubensüberzeugung und ihre diesbezügliche Ansprechbarkeit, könnte man in Anlehnung an Ebertz folgende Milieus annehmen. 

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Die Traditionsverwurzelten

Die Traditionsverwurzelten machen einen großen Teil in der NAK aus.
Sie gehen sonntäglich und mittwöchlich zur  Kirche, gehen dabei in "ihre Gemeinde" vor Ort, egal, wer da die Predigt hält (denn es ist ja überall genau gleich, und der Heilige Geist spricht überall das gleiche richtige und wichtige Wort Gottes für die Gemeinde), sie prägen das Bild der so genannten Kerngemeinde. Dieser Stamm pflegt privat typisch neuapostolisches Brauchtum. Stammapostel- und Apostelverehrung sind für sie nicht nur schön und wichtig, sondern gehören zum elementaren Inventar ihrer Religiosität (Bilder von den Segensträgern hängen im Wohnzimmer).  
Für die Traditionsverwurzelten ist die NAK ihre ‚Heimat’, wo man auch die vertrauten Kirchenlieder kennt und den seit Kindesbeinen eingeübten neuapostolischen Soziolekt spricht. Theologische Höhenflüge oder Diskurse sind dabei gar nicht gefragt, sie stören und irritieren dafür um so mehr und werden i.d.R. a limine abgelehnt. 
Man bleibt auch in dieser Hinsicht auf dem Boden, beim Gewohnten, Altbekannten und erwartet seitens der offiziellen Kirchenvertreter klare, einfache und gewohnte Aussagen und Antworten. ‚Ihre’ Kirchengemeinde vor Ort mit ihren vertrauten Regeln, Strukturen und Formen ist nicht nur das, was anderen ihr Verein ist, sondern ein geradezu radikal gegen ‚außen’ abgegrenzter Lebensbezirk. Die NAK hat für sie die Funktion einer ‚Arche Noah’, die sie vor dem unmittelbar bevorstehenden Untergang der Welt retten wird.
Was sie weitgehend ablehnen, sind Kirchenmitglieder, die es sich erlauben, bisherige Strukturen in Frage zu stellen. Das Spektrum reicht hierbei von einfachen organisatorischen Dingen bis zur Theologie. Jegliche Form der Frage wird als Angriff auf den Glauben gewertet. Kirchenmitglieder, welche die Kirche nur wie Kunden behandeln, also sich dann und wann eine rituelle Dienstleistung abholen, eine Rosine herauspicken, ohne kontinuierlich an der heimatlichen Gemeinschaft teilzunehmen oder sich für sie zu engagieren, gehören für sie zu den ‚entlaufenen Schafen’. Menschen des Milieu-Stammes der Traditionsverwurzelten setzen das Christentum mit der NAK gleich. Der Konfessionelle oder gar religiöse „Blick über den Tellerrand“ ist nicht ihre Sache und wird als fahrlässiges Begeben in die Anfechtung gewertet. Die meisten Traditionsverwurzelten lehnen mit Ökumenischen Themen a limine ab.
Sie haben ihre Lebenswurzeln auch eher in der vorökumenischen Phase der Kirchengeschichte - soweit man davon überhaupt reden kann -  sind heute 65 Jahre und älter, gehören also mehrheitlich der Kriegsgeneration an. 
Da nun die Kirchenleitung der NAK (damals Stammapostel Richard Fehr) die ökumenische Diskussion von sich aus sowieso erst in den 90er Jahren ins Rollen gebracht hat, und das auch noch sehr, sehr vorsichtig, wurde und wird dieses Thema bei den Traditionsverwurzelten fast gar nicht zur Kenntnis genommen und hat somit auch keine Relevanz. Als Rentner und Pensionäre, kleine Arbeiter, Angestellte und Beamte zählt man zur unteren Mittelschicht und zur Unterschicht. Und dies gilt auch hinsichtlich der Bildungsabschlüsse. Dazu passt auch das Streben der Traditionsverwurzelten nach Sicherheit und Ordnung, ein u.U. rustikaler Lebensstil, das Lesen Goldener Blätter, Boulevardpresse und die Vorliebe für die so genannte Volksmusik sowie die NAK-Zeitschrift "Unsere Familie", die stets griffbereit liegt. 
Höhere Bildung, anspruchsvolle Literatur, Musik und bildende Kunst werden als ‚weltlich’ und schädlich abgelehnt.
Auf intellektuelle und ästhetische Experimente hat man auch hier seine Lebensreise nicht gebucht.

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Die Konsum-Materialisten 

Sehr stark sind in der NAK auch die sogenannten Konsum-Materialisten vertreten. Sie träumen den Traum von einem besonderen Leben, der ihnen versagt bleibt. Sie wären und hätten so gerne "mehr". Demgemäß sprechen sie auch dem besonderen Traum von der "Einzig wahren Braut Christi" zu.  (Die Betonung liegt auf "einzig". Einmal etwas besitzen, das der andere nicht haben wird, oder nicht so leicht erreichen kann.)
Die Vorstellung,  von "Nur hier - nur wir"  kann daher nicht theologisch, sondern muss vielmehr psychologisch gewertet werden.  Die Konsum-Materialisten zeigen ihr Arsenal von Statussymbolen -  ’was man hat’, durchaus demonstrativ. (Kirchenparkplatz, etc.)
Neben dem Konsum sucht dieser Milieu-Stamm Unterhaltung zur Problemverdrängung und verachtet intellektuelle Differenzierungen als Besserwisserei und vornehmes Getue. Gesucht wird statt dessen Kraft zum Durchhalten und Überleben. Hier und jetzt.
Die Langfristperspektive übernimmt die Eschatologie der NAK, deren Naherwartung zwar nicht gelebt wird, aber als Auffangnetz angesichts der Unwägbarkeiten des Lebens und des drohenden Todes dient. Die Kirche nimmt die Stellung einer ‚Lebensversicherung fürs Jenseits‘ und in gewissen Grenzen auch für das Diesseits ein. 
Es scheint, dass bei diesem Milieustamm, der Konsum-Materialisten, die Glaubensaussagen unhinterfragt aber auch ungelebt mitgeschleppt werden und die Kirche tatsächlich - neben der Lebensversicherung für das Jenseits Vereinsersatz ist. Hier ist die starke Abschottung der NAK gegen alles ,weltliche' Leben in Rechnung zu stellen, die die Mitgliedschaft in Vereinen jahrzehntelang unmöglich machte. 

Die Kirche wird nicht als Leib Christi verstanden, sondern dient der sozialen Verortung und bildet ein ‚warmes Bett‘ für die Stürme des Lebens. Ein Engagement findet eher im Rahmen eines Kosten-Nutzen-Denkens statt.  Bereitschaft zur Mitarbeit ist nur dann vorhanden, wenn selbst Nutzen aus der Mitgliedschaft in der Gemeinde gezogen werden kann.
Als diakonische Helferin oder Dienstleisterin ist die Kirche vor allem in Krisensituationen wie Krankheit, Arbeitsplatzverlust usw. gefragt. Aber auch sehr konkret als zupackende Hilfe für das praktische Leben, "Die könnten mir bei meinem Umzug helfen!"

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Die Jungen Hedonisten

Eine stetig wachsende Größe bildet ein Milieu, das man als die Jungen Hedonisten etikettieren könnte. Die jungen Hedonisten sind, grob gesagt, die Kinder der Konsum-Materialisten. Sie werden im Sinne der genannten Gruppe ihrer Eltern sozialisiert. Die Bindung zur Kirche ist dementsprechend schwach. Das jugendliche Spektrum der Kirchengemeinde bildet im Optimalfall einen Ausschnitt aus ihrem Freundeskreis. Der Gottesdienstbesuch ist solange regelmäßig, wie die jungen Hedonisten noch von ihren Eltern materiell abhängig sind bzw. innerhalb der Kirchengemeinde starke Freundschaften bestehen. Danach bzw. ansonsten ist die Distanz zur Kirche weitgehend vorprogrammiert. Die Lehre der NAK ist in nur groben Zügen präsent und dient nicht als Leitbild der Lebensgestaltung.
Erklärtes Ziel der jungen Hedonisten ist „Spaß haben“.  Werte, die diesem Ziel im Wege stehen, werden schlechterdings ignoriert. Die jungen Hedonisten kommen aus den mittleren und unteren Bevölkerungsschichten. Höhere Bildungsabschlüsse sind seltener, aber möglich. „Man praktiziert eine gewisse Sinnstiftung ohne Sinnsystem in den körperbetonten Erlebnisangeboten der Freizeit- und Sportindustrie, wähnt die Kirche dementsprechend auch als lustfeindlichen Teil des bürgerlichen Establishments, als moralische Gegnerin der eigenen genussorientierten Lebensführung, die man sich ohnehin kaum leisten kann. Kirche erscheint dann als Spielverderberin, zumal von ihr – etwa in den Gottesdiensten - nichts Neues zu erwarten sei und es ihr an praktischer Tauglichkeit für das Alltagsleben ebenso mangele wie an magischen Angeboten für das Exorzieren des Schicksals.“ (Ebertz) Das Verhältnis zur Kirche ist durch die Übernahme der Konfession von den Eltern geprägt. Der Glaube ist übernommen und somit kein wesentlicher Bestandteil des eigenen Selbstverständnisses bzw. des persönlichen Lebensentwurfs, soweit davon überhaupt die Rede sein kann. Die Kirche dient u.U. als Notanker in Krisensituationen. Insgesamt ist die Bindung zur Kirche locker, die Wahrscheinlichkeit, diese zu verlieren hoch.

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Die Ökumenisch-Progressiven

Als weitere Gruppe wären die Ökumenisch-Progressiven zu nennen. Die Ökumenisch-Progressiven entstammen dem Milieu der ursprünglich traditionsverwurzelten und in der Kirche engagierten Christen. Sie sind zumeist bereits in der Kirche aufgewachsen und gehören in der Regel dem postmateriellen bzw. ‚Nach-68er’-Milieu an. Die Ökumenisch-Progressiven sind zumeist in der oberen/mittleren Mittelschicht sozialisiert und verfügen über eine relativ hohe Bildung. Sie sind eher nonkonformistisch eingestellt und wirtschafts-, gesellschafts- und medienkritisch. Die Ökumenisch-Progressiven stehen der Institution Kirche bzw. NAK kritisch gegenüber und lehnen den Exklusivitätsanspruch der NAK ab. 
Sie sind zumeist deshalb noch Mitglieder der NAK, weil sie dort entweder ihr unmittelbares soziales Milieu finden oder eine absolut überzeugende Kirche für sie als echte Alternative nicht existiert. 
Ihr Christentum ist mehr biblisch denn kirchlich orientiert, enthält durchaus auch einen sozialen Aspekt und könnte vielleicht am treffendsten als ‚Patchwork-Christentum’ bezeichnet werden, dessen neuapostolische, evangelische und katholische Anteile je nach subjektiver Orientierung schwanken. 
Die Ökumenisch-Progressiven sind trotz der Distanz zur Kirche zumeist sehr engagierte Gemeindemitglieder, bilden sich selbständig theologisch fort und versuchen ökumenische Brücken zu bauen.  Ihr gelebtes Christsein ist ein entscheidender oder sogar zentraler Aspekt ihres Lebensentwurfs.

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Was bedeutet das für alle Christinnen und für Christen in der NAK?
Was bedeutet das für die NAK?

  
=>  Für den Gemeindevorsteher bedeutet es permanenter Stress, alle Gemeindemitglieder geistlich anzusprechen (was nicht gelingen kann, da jeder Mensch höchstens drei Milieus ansprechen kann), allen ein Weggefährte im Glauben zu sein und die Gemeinde zusammenzuhalten. 

=>  Für den Einzelnen bedeutet es, nicht seinen Bedürfnissen und seinen Glaubensüberzeugungen entsprechend angesprochen zu werden, die Minderheit eines Milieus in der Gemeinde fühlt sich zunehmend *heimatlos*.

=>  Für die Kirchenleitung ist dies eine "Zerreißprobe", sie sieht sich genötigt Abhilfe zu schaffen, was ihr allerdings schwer fällt, da der innerkirchliche theologisch zu begründende Pluralismus fehlt.


Der Ausweg:  
=> 1. Nischen schaffen in der NAK
=> 2. NAK-Profilgemeinden

Generelle Frage =>  "Wieviel Einheit braucht die Kirche?"
Vgl. SinusStudie [->] Kirche und soziokulturelle Milieus
VERÖFFENTLICHTE SINUS-STUDIE

 

 

Kirche in der Krise: Prof. Michael Ebertz im Gespräch
„Fast jeder Aspekt der Kirche steht zur Disposition“

Interview bei [->] unitas-ruhrania

 [ergänzt am 1.5.2011, EV]