| Der katholische Bischof Gerhard Ludwig Müller schreibt eine Replik in dem katholischen Magazin "die-tagespost" und erklärt, weshalb die Protestantisierung der katholischen Kirche ein ökumenischer Holzweg sei. Foto: Bischof Gerhard Ludwig Müller |
Bundestagspräsident Norbert Lammert hat mit seiner Kritik an der katholischen Kirche kürzlich Aufsehen erregt: Die gegenwärtige personelle Besetzung an der Kirchenspitze biete wenig Hoffnung auf Reformen, sagte der aus dem Bistum Essen stammende Katholik bei einer Podiumsdiskussion. „Ich persönlich glaube, dass es eine ernsthafte Chance zur Veränderung erst unter dem ersten nichteuropäischen Papst gibt.“
Bereits 2010 hatte Lammert erklärt: „In wenigen Jahren begehen wir den 500. Jahrestag der Reformation – ich jedenfalls als protestantisch veranlagter Katholik, empfinde das als die größte Herausforderung für unsere Generation. Und mich treibt es zunehmend um, wie wir uns im Rahmen der Luther-Dekade auf den Weg machen, 500 Jahre Kirchenspaltung zu feiern, als handle es sich um eine Errungenschaft.“
Eine Replik des Vorsitzenden der Ökumenekommission der Deutschen Bischofskonferenz.
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