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10-jähriges Jubiläum der charta oecumenica Die ökumenische Stiftung "Pro Oriente" veranstaltet am Donnerstag, 1. Dezember 2011, aus Anlass des Zehn-Jahres-Jubiläums der "Charta Oecumenica" eine Podiumsdiskussion. Unter dem Titel "Meilenstein der europäischen Ökumene oder verpasste Chance?" diskutieren um 19.00 Uhr im Stephanisaal des Curhauses,1010 Wien, Stephansplatz 3, der evangelisch-lutherische Bischof Michael Bünker, der interimistische Generalsekretär der in Genf beheimateten Konferenz Europäischer Kirchen (KEK-CEC) und rumänisch-orthodoxe Theologe Viorel Ionita sowie der langjährige Spitzendiplomat - und neugeweihte spätberufene Wiener Diözesanpriester - Michael Weninger |
"Charta Oecumenica"
Die "Charta Oecumenica" ist das erste gemeinsame Dokument der europäischen Kirchen seit 1.000 Jahren. Ihre Unterzeichnung am 22. April 2001 in Straßburg wurde als ökumenischer Meilenstein gefeiert. Die Besonderheit des Papiers besteht darin, dass es aus Selbstverpflichtungen der Kirchen besteht: Sie selbst sind dafür verantwortlich, dass die ökumenischen Leitlinien im Miteinander der Kirchen mit Leben gefüllt werden, um den europäischen Einigungsprozess zu fördern.
Bei der Diskussion soll es um folgende Fragen gehen: Was ist seit der Unterzeichnung geschehen? Wie hielten es die Kirchen mit den Selbstverpflichtungen? Wurde die "Charta Oecumenica" hinreichend rezipiert? Welche Bedeutung hat dieses zentrale Dokument der europäischen Ökumene für die heutigen Bemühungen, die Kirchen Europas aus Ost und West einander näher zu bringen?
Quelle: kathpress
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