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 Ev. Landesbischof Johannes Friedrich (München). Foto: bayern-evangelisch | Zum evangelischen Profil gehört das 'Ökumenisch-Sein' unabdingbar dazu Bayerischer Landesbischof mahnt zur Geduld in der Abendmahlsfrage |
München (epd)/Köln (CiD). Der bayerische evangelische Landesbischof Johannes Friedrich hat mit Blick auf den 2. Ökumenischen Kirchentag in München im Mai vor zu viel Hoffnung auf ein Ende der Trennung beim Abendmahl gewarnt. "Da wird auch durch den Ökumenischen Kirchentag keine neue Bewegung kommen", sagte Friedrich in einem epd-Interview in München. Zugleich ermutigte er Katholiken und Protestanten, ihre Gemeinsamkeiten im Glauben in den Mittelpunkt zu stellen. Die Fragen stellte Achim Schmid. |
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Kirchentag: Kritik an der Trennung beim Abendmahl
Fotomontage:Gem. Abendmahl nach der Limaliturgie (2009, Foto CiD) und die erhobene Hostie (RKK)) CiD Siehe: Ringen um gemeinsames Mahl
| Friedrich Schorlemmer fordert Kirchenbasis zum Handeln auf - Bischof Feige: Nicht gegenseitig unter Druck setzen - Reformbewegung dringt auf Fortschritt in der Ökumene
Friedrich Schorlemmer fährt nicht zum Ökumenischen Kirchentag, wenn es kein gemeinsames Abendmahl von Katholiken und Protestanten gibt. Bis alle Lehrdifferenzen ausgeräumt seien, würden "noch einmal 500 Jahre vergehen". Der Ex-Bürgerrechtler bleibt lieber beim zivilen Ungehorsam. "Herr über unseren Glauben sind nicht unsere Oberherren, sondern es ist der Herr. Und der gibt uns Freiheit." (WELT)
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Bremen/Hannover (epd). Der Disput über die Trennung von Katholiken und Protestanten beim Abendmahl ist auch auf dem evangelischen Kirchentag in Bremen weitergegangen. Evangelische und katholische Christen sollten der Theologie vorangehen und sich gastweise gegenseitig einladen, sagte der Wittenberger evangelische Pfarrer Friedrich Schorlemmer am Freitag in der Hansestadt beim Forum Ökumene. Der Magdeburger katholische Bischof Gerhard Feige entgegnete, dass Abendmahl sei ein sensibles Thema, bei dem man sich nicht gegenseitig unter Druck setzen sollte. Die katholische Reformbewegung "Wir sind Kirche" drängte auf Fortschritte in der Ökumene. |
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Kirche forscht über Religion und Jugend in den Medien  Jugend, Foto: Bellmers via pixelio
Zielgruppe - Die evangelische Kirche will wissen, wie sich Jugendliche im Internet, Fernsehen oder in Zeitungen und Büchern über Religiosität und Spiritualität informieren.
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Ostern Auferstehung und Leben Variation Auferstehung, CiD
Gedanken von Andreas Riebl, Pastor, Hamburg
Tod, wo ist dein Stachel - Hölle, wo ist dein Sieg?
So fragt der Apostel Paulus im 1. Brief an die Korinther (15,55). Der Stachel des Todes ist in vielen Lebenssituationen vernehmbar. Immer, wenn wir an einen Punkt kommen, wo uns unsere Lebendigkeit verloren zu gehen droht, wo wir nicht mehr weiterkommen, wo nichts mehr geht, spüren wir den Stachel des Todes, riskieren einen Blick in den Abgrund. |
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Passah und Ostern Die große Feier - das Große feiern
Collage CiD (Bild von links: der Sederteller zum Passahfest, die orthodoxe Ikone "Der Friedensgruß des Auferstanden", das Kreuz mit Licht, Weizenkeime in der aufgebrochenen Eierschale)
Dieses Jahr fallen Ostern für die Ostkirche (Orthodoxe Christen) und für die Westkirche sowie das jüdische Pessachfest zusammen
Egal ob katholische, protestantische, armenische, koptische oder griechisch-orthodoxe Christen: Sie alle feiern zu Ostern die Auferstehung Jesu Christi von den Toten, wenn auch mit verschiedenen Riten und zeitlich versetzt. Als Vorläufer von Ostern gilt das jüdische Passahfest, das an die Befreiung des Volkes Israel aus der ägyptischen Sklaverei erinnern soll und in dessen Tradition Jesus von Nazareth aufgewachsen ist. Es ist - ein wirklich schöner - Zufall, dass 2010 die Feste wieder einmal zusammenfallen.
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War Jesu Tod ein Opfer? Die Theologin Ina Praetorius und Bischof Kurt Koch im Gespräch mit Judith Hardegger Giotto ((Bildausschnitt) ital. Maler 1266 - 1337) - Scrovegni - Lamentation
Jesus von Nazareth hat gelebt und ist am Kreuz gestorben. Dies steht historisch fest. In der christlichen Tradition setzt sich bald der Glaube durch, Jesus sei gestorben, um die Menschheit von ihrer Schuld zu erlösen. Für die einen ist dieser Glaube nicht hinterfragbar, für die anderen ist das Sühneopfer Jesu ein Hinweis auf einen gewalttätigen Gott. Hat sich Gottes Sohn wirklich geopfert, um die Sünden der Menschen zu überwinden oder ist er nicht vielmehr als Märtyrer für seine eigene Mission gestorben? Ist die Rede von Schuld und Sünde noch zeitgemäss? Sollte der Opferglaube - auch in der Eucharistie und im Abendmahl - nicht längst überwunden sein? Mit der Opferfrage steht ein Herzstück des Christentums zur Debatte.
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Der Prophet Zeit-Ansager der Wahrheit Gottes| Die eigene Gotteserfahrung ist das wesentliche Merkmal eines Propheten. Trotzdem schildern die biblischen Texte aber immer auch seine Vereinsamung, seine Verfolgung, seine Verspottung und seine Anfechtung. Auch der Prophet hegt selbst offenbar hin und wieder Zweifel am Sinn seiner Predigt. (Jeremiah) Präses Nikolaus Schneider befasste sich in seiner Predigt zum Ökumenischen Fasten-Gottesdienst in der Essener Domkirche über die Bedeutung der Propheten. Bildausschnitt: Prophet Jeremiah, Detailausschnitt des Bildes von Michelangelo, Sixtinische Kapelle, Vatikan | | |
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Irischer Bischof tritt ab"Ein Beispiel an Verantwortung für alle Bischöfe - überall" (VOTF*)  | Dr. John Magee: 'To those whom I have failed in any way, or through any omission of mine have made suffer, I beg forgiveness and pardon.'
["All jenen, gegenüber denen ich in irgendeiner Hinsicht versagte, oder die durch irgendeine Unterlassung meinerseits leiden mussten, bitte ich um Vergebung und Verzeihung." Red.]
| Rom. Der im Zusammenhang mit Vorwürfen sexueller Gewalt in der katholischen Kirche kritisierte irische Bischof John Magee hat sein Amt aufgegeben. Papst Benedikt XVI. nahm den Rücktritt an, teilte der Vatikan mit. Magee wird vorgeworfen, als Bischof im südirischen Cloyne Berichten über sexuelle Übergriffe in seiner Diözese nicht nachgegangen zu sein. |
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Erster ökumenischer Paar-Ermutigungs-Gottesdienst  Ausgesprochen feierlich ging es beim Paar-Ermutigungs-Gottesdienst zu
| Erster ökumenischer Paar-Ermutigungs-Gottesdienst fand in der Köln-Lindenthaler Paul-Gerhardt-Kirche statt - ein nächster ökumenischer Ermutigungs-Gottesdienst wird auf dem ÖKT stattfinden
Ein leuchtend rotes Tuch lag auf dem Altar und floss hinab in die Reihen der Gottesdienstbesuchenden. Vor jeder Sitzbank fanden die Hereinkommenden ein ca. 50 Zentimeter langes Band mit einem Kreuz. Der Paarermutigungs-Gottesdienst der katholischen und evangelischen Kirchengemeinden in Köln-Lindenthal am ersten Märzsonntag 2010 erinnerte sinnfällig an den Bund Gottes mit den Menschen und den Bund der Ehe oder an den einer Partnerschaft.
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Sichtbare ökumenische Fortschritte bis 2017 | "Was ist eine Ökumene des Lebens, die vor dem Tisch des Herrn aufhört?"(idea/CiD) Diese rheotorische Frage stellte der Münchener Bischof Johannes Friedrich, laut idea vom 22. März. Friedrich hoffe auf sichtbare ökumenische Fortschritte bis 2017. Dann wird das 500-jährige Reformationsjubiläum gefeiert. Martin Luther (1483-1546) veröffentlichte am 31. Oktober 1517 seine 95 Thesen an der Schlosskirche von Wittenberg und leitete damit die Reformation ein.
Landesbischof Johannes Friedrich (München). Foto: bayern-evangelisch | |
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 Jahreslosung 2010 |
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Christus spricht: Euer Herz erschrecke nicht! Glaubt an G o t t und glaubt an m i c h. Johannes 14,1 | |
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Tageslosung |
- Tageslosung und Lehrtext - Sonntag, 05. September 2010
14. Sonntag nach Trinitatis
Gelobet sei der Name Gottes von Ewigkeit zu Ewigkeit, denn ihm gehören Weisheit und Stärke!
Daniel 2,20
Groß und wunderbar sind deine Werke, Herr, allmächtiger Gott! Gerecht und wahrhaftig sind deine Wege, du König der Völker.
Offenbarung 15,3
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