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"Opfere jetzt das, woran du geglaubt hast"

 Zum 50. Todestag des Stammapostels Johann Gottfried Bischoff

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11. Juli 1960: Am offenen Grab des Stammapostels Johann Gottfried Bischoff
(
* 2. Januar 1871  -   †  6. Juli 1960 )

Als am 6. Juli 1960 Johann Gottfried Bischoff starb, erfuhr seine Gemeinde zunächst nichts. Der ev. Kirchenrat Kurt Hutten veranlasste, dass die Todesnachricht über die Deutsche Presse-Agentur verbreitet wurde. Es wird berichtet, dass die Trauerfeier von Stammapostel Bischoff am 11.7.1960 für 11.00 Uhr anberaumt gewesen sei. Gegen 9.00 Uhr sei die Beerdigung allerdings schon vorüber gewesen. Sie sei nicht nur in aller Stille, sondern auch in aller Heimlichkeit und untypisch für einen Apostel verlaufen: Kein Chor, keine Geschwister (Mitglieder der NAK) -  nur die Familienangehörigen sowie einige Apostel nahmen an der Trauerfeier teil.
(Foto aus dem Buch: „Johann Gottfried Bischoff“, Ausgabe 1997, Friedrich Bischoff Verlag)

CiD legt mit der "Wächterstimme" vom 15. August 1960 ein wichtiges Stück neu-apostolischer Kirchengeschichte vor. Dem interessierten Leser sei angeraten, das Dokument nicht nur fragmentarisch zu lesen. Wer bei dieser Lektüre gründlich vorgeht, kann unabhängig von seinem eigenen Standpunkt die dramatische Situation der damaligen Neuapostolischen Kirche besser verstehen.

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Als die Kirche noch eine Einheit war

Ökumenische Gebetswoche 2011 befasst sich mit Anfängen der Kirche

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Der Felsedom in Jerusalem mit alten Olivenbäumen,
Foto: Orientalist via wikimedia

"Die Einheit der Kirche, die wir suchen, ist nicht bloß ein abstraktes Konzept"
(epd). Die weltweite ökumenische Gebetswoche für die Einheit der Christen soll sich 2011 mit den Ursprüngen der christlichen Kirche in Jerusalem befassen. Wie der Ökumenische Rat der Kirchen (ÖRK) am Donnerstag in Genf mitteilte, werde an die Zeit erinnert, als die Kirche noch eine Einheit war. "Die Einheit der Kirche, die wir suchen, ist nicht bloß ein abstraktes Konzept", betonte der ÖRK-General-Sekretär Olav Fykse Tveit.

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Frühes Christentum

Zwischen Ekstase und Askese

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Felsenkloster nahe Usak (in der heutigen Türkei)
Die Reste eines antiken Klosters, eingehauen in die Canyonwand,
Foto: Prof. Dr. Peter Lampe, Uni Heidelberg


Zungenreden und Orakel, Frauen als Bischöfe: Die christliche Sekte der Montanisten war im gesamten Römischen Reich berüchtigt. Im Magazin Epoc beschreibt der Archäologe Peter Lampe, wie christliche Kaiser und die orthodoxe Kirche die Bewegung im 6. Jahrhundert mit Macht zerschlugen.

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"Geist der Kraft, der Liebe und der Besonnenheit"

Ökumenischer feierlicher Gottesdienst anlässlich
der Bundesversammlung am 30. Juni 2010


St.Hedwigs-Kathedrale am Bebelplatz in Berlin

Politiker aus Bund und Ländern haben sich am Mittwochmorgen vor der Bundesversammlung zu einem festlichen ökumenischen Gottesdienst in der Berliner St. Hedwigs-Kathedrale versammelt. Danach soll gegen Mittag die Bundesversammlung im Reichstag zusammenkommen, um das neue Staatsoberhaupt zu wählen.
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Peter und Paul

Und der Petersdom der ewigen Stadt

 

Die "Kirchenväter" Apostel Petrus und Paulus und das Christusmonogramm Chi-Rho ,
Katakomben in Rom, 4. Jh.,Foto: wikimedia

"Der Heilige Petrus und der Heilige Paulus" ist ein Gedenktag an den überlieferten Todestag der Apostel und Kirchenväter Simon Petrus und Paulus von Tarsus. Gefeiert wird das Fest am 29. Juni. Der Tag gehört zu den katholischen Hochfesten, der sich bis in das Frühchristentum der ersten Hälfte des 4. Jahrhunderts zurückverfolgen lässt.
Sehen Sie hier ein eindrucksvolles Panorama des Petersdomes (Quelle: Vatikan, Panorama is created by Hans Nyberg.)
Bei spiegel-wissenschaft: "Archäologen entdecken älteste Apostel-Fresken"

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Ein Priester ohne Kirche

Eugen Drewermann wird 70

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Dr. Eugen Drewermann, Foto: Bildausschnitt via WDR
"Wer den geraden Weg sucht, bewegt sich quer zu allem Krummen". Der Paderborner Theologe weiß, wovon er spricht. Seit mehr als zwei Jahrzehnten betätigt sich Drewermann als katholischer Querdenker.
Zentrale Glaubensinhalte wie die Jungfrauen-geburt und die Wiederauferstehung hat er neu gedeutet und ist damit zu einem der profiliertesten Kirchenkritiker Deutschlands geworden.

1991 entzog ihm deshalb der Paderborner Erzbischof Degenhardt die katholische Lehrerlaubnis und suspendierte ihn wenig später auch vom Priesteramt. Drewermann arbeitet seitdem als Psychotherapeut, Buchautor und Vortragsreisender. Am 20. Juni feiert Eugen Drewermann seinen 70. Geburtstag. Den Glauben an die Kirche hat er inzwischen verloren, doch der Glaube an Gott ist für ihn nach wie vor grundlegend für sein Leben und Handeln.
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Die Religion des dritten Jahrtausends wird mystisch sein oder absterben

"Alle sind MystikerInnen. Mystik ist die Erfahrung der Einheit und der Ganzheit des Lebens ...Mystik ist die Sehnsucht nach Gott."


Theologin Dorothee Sölle
geb. 30. 9. 1929 in Köln;
† 27. 4. 2003 in Göppingen

Dorothee Sölle "Mein Ziel ist es, die Erfahrung des unbekannten Lebens "zurückzuholen" als etwas, das uns gestohlen wurde, noch ehe wir geboren waren. Ich will mich dem schicksalhaften Zwang der Moderne, den Max Weber die "Entzauberung der Welt" nannte, nicht absolut unterwerfen und entsprechend die Wisenschaft zu dem totalitären Gott machen, neben dem wir keine anderen Götter haben sollen....Die Religion des dritten Jahrtausends wird mystisch sein oder absterben."

Dorothee Sölle entwirft die Grundzüge einer "demokratisierten Mystik", und sie zeigt, dass Mystik als das antiautoritäre Element in jeder Religion zu verstehen ist. Daher ist für sie Spiritualität nur unter Einbeziehung der sozialen Realitäten möglich - und unter Einbeziehung des Widerstandes gegen diese.
Foto: D. Sölle, IKvu 


Dabei gibt es viele "Orte" mystischer Erfahrung: Natur, Erotik, Leiden, Gemeinschaft und Freude.Dies ist Dorothee Sölles sehr persönliches Resümee ihres Nachdenkens über Gott in der heutigen Welt und über Mystik als Weg zu einem befreiten Leben.
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„Gesegnet sind Mensch und Tier!“

Erster Kirchentag Mensch und Tier 2010

Bundesweiter überkonfessioneller Kirchentag
„Mensch und Tier“

 

Erstmalig in der Geschichte der Kirchentage findet
vom 27. bis 29. August 2010 ein bundesweiter überkonfessioneller Kirchentag „Mensch und Tier“ statt.
Im Rahmen des Kulturhauptstadtjahres ist er ein kultureller Beitrag von Kirchen, Initiativen und  Organisationen, die sich für Tierschutz und Tierrechte einsetzen. Veranstaltungsort ist Dortmund.

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Fundamentalisten und Häretiker unter sich

Von schwer heilbaren kirchlichen Profilneurosen


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Platzhirschkämpfe: Die Entscheidung und das Durchsetzen, welchem Hirsch das Recht auf den Platz zusteht, wird durch die Kämpfe mit dem Geweih ausgefochten. Derartige Kommentkämpfe sind ein interessantes Schauspiel, das aber in der Regel verborgen abläuft.  Die Kämpfe, in denen sich die Hirsche forkeln, führen immer wieder zu Verletzungen. Selten verhaken sich die Geweihe so, dass sich die Tiere nicht mehr befreien können und durch Verhungern und Verdursten verenden. (aus wikipedia)

„Es gibt keine Alternative zur Ökumene“, dieses große und unüberhörbare Wort sagte Kardinal Walter Kasper zum Abschluss seines Hamburgbesuches anlässlich der St. Ansgar Woche. In Hamburg habe er ein gutes Miteinander der Kirchen erlebt und eine beeindruckende ökumenische Gastfreundschaft im Großen Michel erfahren:  "Von der ökumenischen Vision gibt es keinen Schritt zurück, Ökumene ist nicht eine persönliche Option, sie ist Mandat, Auftrag und heilige Verpflichtung, die uns Jesus selbst am Abend vor seinem Tod als sein Testament aufgegeben hat."
Und gerade deswegen ist es nur umso erschreckender, und auch völlig gegen das Gebot der Stunde, wenn sich die Kirchenleitungen verschiedener Konfessionen derart gegen die Einheit der Christen positionieren und sich in eine schwere konfessionelle Profilneurose hineindrehen. Die Kirchenfürsten bezichtigen sich mal direkter, mal heimlicher der Häresie und sprechen sich gegenseitig das "Kirchesein" ab.
Einige Beispiele der letzten drei Jahre bis zum heutigen Tag sind hier veranschaulicht:

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Die besten Wünsche für ein feuriges Pfingsten:
Dem Tag, an dem sie einander verstanden.


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©Christ im Dialog 2007

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