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"Margot Käßmann - mitten im Leben"

Margot Käßmann
Margot Käßmann erklärt die Feiertage,
Foto: epd-bild / Norbert Neetz

Zunächst zwei Mal wird die ehemalige EKD-Ratsvorsitzende für das ZDF im Einsatz sein. In kurzen Dokus, die an Feiertagen ausgestrahlt werden, soll sie mit Menschen ins Gespräch kommen.
Kurz vor Antritt ihres USA-Aufenthaltes hat sich die ehemalige EKD-Ratsvorsitzende und evangelische Theologin Margot Käßmann dazu bereit erklärt, zunächst zwei der traditionellen ZDF-Feiertagsakzente zu gestalten.
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"Ich wollte eine Friedensbotschaft senden, eine Liebesbotschaft an jeden."

Ismael Khatib wirkt wie ein geistlicher Nachfahre Jesu, jemand der etwas Wesentliches begriffen hat: Heilwerden durch Heilwirken.

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Der Palästinenser Ismael Khatib (rechts im Bild) spendete die Organe seines toten Sohnes an fünf israelische Kinder. Zwei Jahre später besucht er sie.  Im Brustkorb des israelischen Mädchen Samah schlägt das Herz eines Palästinensers. Das Treffen zwischen dem Araber und orthodoxen Juden ist etwas Sensationelles. Durch ihre Kinder bleiben sie unweigerlich verbunden.

Ismael, Vater von fünf Kindern und im schlimmsten Moment seines Lebens, sagt: Organspende ja, aber Ahmeds Herz - nein, das geht nicht. Kurz darauf korrigiert er sich: "Wenn jemand das Herz braucht, kann er es haben." So spenden die Eltern Nieren, Leber und Lunge ihres Jungen - und das Herz. Sechs Israelis erhalten ein lebensrettendes Organ, unter ihnen das Drusenmädchen Samah, der Beduinen­junge Mohammed, und Menuha Rivka, Tochter orthodoxer Juden.

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"Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu errichten."

Bau der Berliner Mauer - 13. August 1961

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Am 13. August begannen die Arbeiten am Berliner Mauerbau
Foto: Deutsches Bundesarchiv

Am frühen Morgen des 13. August 1961 begannen bewaffnete Grenzpolizisten mitten in Berlin das Straßenpflaster aufzureißen. Asphaltstücke und Pflastersteine wurden zu Barrikaden aufgeschichtet, Betonpfähle eingerammt und Stacheldrahtverhaue gezogen. Die Absperrung lief entlang der sowjetischen Sektorengrenze mitten durch Berlin. Geschütze und Panzer fuhren auf, der Berufsverkehr musste für sämtliche Bewohner der Randgebiete Berlins neu organisiert werden. Der Minister für Verkehrswesen der DDR, Erwin Kramer, befahl bereits um Mitternacht, den S-Bahn-Verkehr zwischen den Westsektoren Berlins und der DDR zu unterbrechen.

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Artikel vom 23.6.2010, update 13.8.2010

Die neuen Glaubensartikel der NAK

- Vergleich und Kommentar -



Abbildung der Ikone: NICEA. Erstes Konzil von Nicäa unter Kaiser Konstantin.
Ab dem vierten Jahrhundert kamen, beginnend mit dem Konzil von Nicäa 325,
die Bischöfe der damaligen Welt zusammen, um auf Konzilien über Fragen der
Lehre zu entscheiden. Solchen Entscheiden gingen oft lange und heftige
Auseinandersetzungen voraus und in einigen Fällen trennten sich Gruppen
aufgrund von solchen Lehrentscheidungen von der allgemeinen Kirche oder
wurden von dieser ausgeschlossen. Der Kirche stand zur damaligen Zeit als
Sanktionsmöglichkeit nur die Exkommunikation zur Verfügung.   Quelle: wikimedia

 

Seit dem 6. Juni 2010 hat die Neuapostolische Kirche (NAK) nun neuformulierte Glaubensartikel.
Sie kamen für viele überraschend.
Erst eine Woche zuvor erhielten die Bezirks-Ämter die Nachricht, dass jetzt (endlich) doch etwas passiert. Und selbst Apostel zeigten sich überrascht ob dieser plötzlichen Eile:
"Ich dachte, wir stimmen das noch mal ab."

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Forschung aktuell

Freunde werden zur „Wahlfamilie“  -   Einstellungswandel in Deutschland


Der demographische Wandel in Deutschland hat einen grundlegenden Einstellungswandel zur Folge. Immer mehr Menschen leben und wohnen im Alter allein. Und weil sie kinder- und enkellos bleiben, sind sie zunehmend auf fremde Hilfe sowie persönliche Beziehungen und Kontakte angewiesen, wenn sie nicht allein sein wollen. In dieser Situation werden Freunde immer wichtiger im Leben , während gleichzeitig die Berufs- und Arbeitsbeziehung sowie Religions- und Kirchenzugehörigkeit einen Bedeutungsverlust hinnehmen müssen.

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Interreligiöse Feier für Schulanfänger

In Hannover starten die ABC-Schützen mit Gottes und Allahs Segen

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Schulanfang, Bild-Ausschnitt, Foto:ddp

Am 7.August.2010 fand in der Albert-Schweizer-Grundschule in Hannover eine interreligiöse Feier für die Schulanfänger statt. Pastorin Dorothee Blaffer und der Imam Mohamed Ibrahim überreichen zum Abschluss von Kindern gebastelte Engel mit dem Psalm 91,11 und der Sure 35;1 an die Mütter der Kinder. Fast überall werden die Kinder in Deutschland mit Schulanfänger-Gottesdiensten begrüßt. In der Albert-Schweitzer-Grundschule in Hannover gibt es dabei eine in Norddeutschland seltene Besonderheit: Dort wird der Schulanfang mit einer interreligiösen Feier christlich und muslimisch begangen.

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Mamma Mia

Elektroauto, Ökostromvertrag inklusive

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Das französische Elektroauto Mia

Zwei branchenfremde Unternehmer bauen in Frankreich das Elektroauto Mia – und sind der deutschen Konkurrenz damit voraus. 2011 sollen schon 5000 Mias verkauft werden.

In Frankreich sind Autos weiblich. Deshalb ist von "unserer Mia" die Rede, wenn Roman Dudenhausen von einem kleinen Elektroauto spricht, das in wenigen Monaten groß herauskommen soll. Der Essener Energiedienstleister Con-Energy, dessen Vorstandschef Dudenhausen ist, und der saarländische Pharmaunternehmer Edwin Kohl steigen in die Autoproduktion ein.
Das französische Elektroauto Mia soll weniger als 20.000 Euro kosten.

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Sieger Köder soll ständig präsent sein

Ein Museum für den bekanntesten 'religiösen Maler'


Gott stellt sich Mose im
brennenden Dornbusch vor.

'Der Brennende' sagt:

ICH BIN DER 'ICH-BIN-DA'


Gott,
du hast viele Namen,
einer sagt eigentlich alles.
Er stammt von dir selbst.
Du sagst zu Mose:
Das ist mein Name -
"Ich-bin-da",
immer und überall,
also auch jetzt,
hier in diesem Raum.


Bild: Sieger Köder
Der brennende Dornbusch
ICH BIN DER “ICH-BIN-DA” (Ex 3)

Sieger Köder (85) zählt zweifellos zu den bekanntesten "religiösen" Malern. Köder ist Pfarrer und Maler und gilt als kraftvoller und farbgewaltiger "Prediger in Bildern". Seine Altartafeln, Glasfenster oder Zeichnungen zeigen seine engagierte Kunst.
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70 Jahre Taizé


Seelsorgegespräche in Taizé, Foto: HZT, CiD


Vor fünf Jahren, am 16. August 2005, wurde Frère Roger während des Abendgebets getötet.
Am 20. August vor 70 Jahren war Frère Roger zum ersten Mal, zunächst alleine, auf den Hügel von Taizé gekommen.
Beider Ereignisse wird am 14. August dieses Jahres um 20.00 Uhr in Taizé feierlich gedacht.


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Gemeinsame Hoffnung über den Tod hinaus

60 Jahre Deutscher Ökumenischer Studienausschuss (DÖSTA)

Zu den tiefsten Fragen der Menschheit: Welche Hoffnung gibt es über den Tod hinaus?

 

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Die drei Säulen: Glaube, Liebe und Hoffnung halten dem Himmel einen Teil der Schöpfung entgegen
Foto: Klaus-Uwe Pacyna via pixelio.de

Zu den tiefsten Fragen der Menschheit gehört die, welche Hoffnung es über den Tod hinaus gibt.
Dazu gibt das Evangelium von Jesus Christus Antwort: Es spricht von der Auferstehung der Toten, dem Jüngsten Gericht und dem ewigen Leben in einer neuen Welt. Die Zukunftsbotschaft des Evangeliums wird von den christlichen Kirchen im Wesentlichen gemeinsam vertreten. Im näheren Verständnis dieser Botschaft gibt es jedoch erkennbare Unterschiede, wenn nicht gar Gegensätze. Man muss den christlichen Kirchen also die Frage stellen, ob und inwiefern sie eine gemeinsame Hoffnung über den Tod hinaus bezeugen können.
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