NAK stellt sich ins sektiererische Abseits

Die Kirchenleitung der Neuapostolischen Kirche (NAK) macht das Zeugnis Jesu lächerlich und grenzt sich sektiererisch von der christlichen Kirche ab

Geschrieben von Folkmar Schiek, Stuttgart

Der Leiter der NAK, Herr Dr. Wilhelm Leber, hat in einer Sonderausgabe der „Leitgedanken zum Gottesdienst-Mitteilung für Amtsträger der Neuapostolischen Kirche Februar 2011“ deutlich Position bezogen und den Amtsträgern eine Lehre über die Kirche Jesu Christi übergestülpt:

„Die Kirche bedarf, um ihrer Aufgabe in allen Aspekten gerecht zu werden, des Apostelamtes. Wo das Apostelamt in der Einheit mit dem Stammapostel, der den Petrusdienst versieht, vorhanden ist, gibt es das geistliche Amt und die rechte Verwaltung der drei Sakramente“
(Sonderausgabe der Leitgedanken, Seite 5).

„Im Werk Gottes [Bezeichnung für die Neuapostolische Kirche] ist das möglich, was in den anderen Institutionen, die zur sichtbaren Kirche zählen, wegen der Ablehnung der gegenwärtig wirkenden Apostel nicht ausgeführt werden kann, nämlich die Wiedergeburt aus Wasser und Geist zu ermöglichen und Heiliges Abendmahl mit der wahren Gegenwart von Leib und Blut Jesu zu feiern“
(Sonderausgabe der Leitgedanken, Seite 6).

Ein Ziel der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland (ACK) ist, „die Einheit der Christen zu fördern“. Diesen ökumenischen Gedanken verletzt die NAK-Führung mit ihrer eigenen Lehre von der Kirche Jesu Christi eklatant und entfernt sich geradezu von der Einen, Heiligen, Katholischen und Apostolischen Kirche.

Den obigen Zitaten zufolge spricht Herr Dr. Leber im Namen der NAK allen anderen Kirchen das geistliche Amt und die rechte Verwaltung der Sakramente ab. Er anerkennt die christliche Taufe, rechtmäßig rite vollzogen, der anderen Kirche nicht an, weil der zentrale Inhalt der Taufe, die Wiedergeburt aus Wasser und Geist (Römer 6), in der neuapostolischen Lehre erst mit der Versiegelung, die wiederum nur durch einen Apostel der NAK vollzogen werden kann, vollzogen wird. Darüber hinaus ist der HErr im Heiligen Abendmahl der christlichen Kirche nach dem Verständnis der NAK-Leitung nicht gegenwärtig.

Welch ein Irrtum!

Die ACK und die Evangelische Zentralstelle für Weltanschauungsfragen (EZW) sind über diese Sache bereits informiert und die ACK wird entscheiden müssen, ob für sie die NAK mit ihrer sektiererischen Sonderlehre über die Sakramente, das geistliche Amt und die Kirche Jesu Christi weiter tragbar ist, oder ob nicht der Gaststatus bzw. mögliche Aufnahmeanträge bis auf weiteres auf Eis gelegt werden sollten.

Den Gläubigen der NAK, die darum bemüht sind ein Leben nach Gottes Ordnungen zu führen, ist zu wünschen, dass sie den Irrtum mehr und mehr erkennen können und den Mut haben, sich auf christlichen Boden zurück zu bewegen.

 

Siehe auch CiD-Artikel

Kommentare von externen Beobachtern zu den neuen Glaubensartikeln

Die KAG - Wurzel der NAK?

 



Leserbrief


Der sektiererische Geist lebt

Name der Redaktion bekannt

Wer jemals geglaubt hatte, die Janusköpfigkeit der Sekte würde für die Christen ein seriöser Gesprächspartner werden, muss dies schnell vergessen. Der siebenjährige Eiertanz ist zu Ende.

Gerrit Sepers hat früher recht behalten, als er den weiteren Werdegang der NAK voraussagte. Da helfen Aufschreie, Listen oder ähnliches nicht mehr. Wer vorsätzlich Foul spielt um andere zu verletzen, bekommt die rote Karte und eine Sperre für immer. Die NAK ist nicht teamfähig und hat es auch nie gelernt.

Es hilft nur eins: Rette sich wer kann, alles andere ist Leerlauf, um die Sekte mit ihren eigenen Aussagen zu zitieren.
 
Viele Überschlaue haben sich in der NAK versucht, das Buch der Offenbarung zu deuten, sie sind gefangen in ihren eigenen Fallstricken die sie jahrelang gelegt haben:

Und dem Engel der Gemeinde in Laodizea schreibe: Das sagt der Amen, der treue und wahrhaftige Zeuge, der Ursprung der Schöpfung Gottes: Ich weiß deine Werke, daß du weder kalt noch warm bist. Ach, daß du kalt oder warm wärest! So aber, weil du lau bist und weder kalt noch warm, werde ich dich ausspeien aus meinem Munde Denn du sprichst: Ich bin reich und habe Überfluß und bedarf nichts! und weißt nicht, daß du elend und erbärmlich bist, arm, blind und bloß!