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Geschrieben von TA   
Dienstag, 13. Juli 2010

 

Er hat "Jehova" gesagt!

Die Zeugen Jehovas fordern Sendezeit bei der Deutschen Welle


Nicht immer vertreiben sich die Zeugen Jehovas ihre Zeit damit, in nahezu angenehmer Unaufdringlichkeit in Fußgängerzonen ihren Wachtturm anzupreisen. Das Missionieren kann auch andere Züge annehmen: Die Zeugen Jehovas wollen Programmplätze bei Radio und Fernsehen!

Artikel weiterlesen bei der "taz"

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Deutsche Welle Mittwoch, den 07. Juli 2010 um 17:40 Uhr

Die Zeugen Jehovas haben nach einem Zeitungsbericht Sendezeiten bei der Deutschen Welle eingefordert - und stürzen den öffentlich-rechtlichen Sender damit in hektische Betriebssamkeit.

Die Religionsgemeinschaft berufe sich bei ihrem Ansinnen auf Paragraf 17 des "Deutsche Welle Gesetzes", bestätigte ein Sendersprecher der Tageszeitung "Die Welt" (Mittwoch). Ob ein Anspruch bestehe, prüften derzeit die Juristen, hieß es. Weil es sich um einen Präzedenzfall handele, werde der Fall anschließend auch der Aufsicht der Deutschen Welle, dem Beauftragten für Kultur und Medien, zur Prüfung übergeben.

Die Deutsche Welle übernimmt aktuell wöchentlich in ihren Hörfunkprogrammen das "Wort zum Sonntag" der ARD. Jeden Sonntag werden im Wechsel zudem evangelische und katholische Gottesdienste gesendet.

Das "Deutsche Welle-Gesetz" ist an dieser Stelle abrufbar (PDF) , tatsächlich steht in dem fraglichen Paragrafen:

"Den Evangelischen Kirchen, der Katholischen Kirche und der Jüdischen Gemeinde sind auf Wunsch angemessene Sendezeiten zur Übertragung gottesdienstlicher Handlungen und Feierlichkeiten oder sonstiger religiöser Sendungen, auch solcher über Fragen ihrer öffentlichen Verantwortung, einzuräumen. Andere über das gesamte Bundesgebiet verbreitete Religionsgemeinschaften des öffentlichen Rechts müssen angemessen berücksichtigt werden."

 

 
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