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Geschrieben von EV   
Montag, 1. Februar 2010

100 Tage bis zum ÖKT in München

"Gemeinschaft zu Tisch" statt Abendmahl


Abendmahl, Foto: Ralf Dietermann via pixelio.de

 
Der Zweite Ökumenische Kirchentag im Mai soll nach den Worten der Organisatoren den Willen zur Einheit der Christenheit stärken. Ein gemeinsames Abendmahl jedoch werde es im offiziellen Programm nicht geben, erklärten die beiden Kirchentagspräsidenten Alois Glück und Eckhard Nagel 100 Tage vor Beginn des Laientreffens in München.

Als sichtbares Zeichen für den tiefen Wunsch nach Gemeinschaft werde es eine "Gemeinschaft zu Tisch" geben, kündigte der ev. Präsident des Kirchentags Prof. Nagel, an: "Wir wollen eine orthodoxe Vesper feiern." Am Ende dieses Ritus soll gesegnetes Brot an 1.000 Tischen in ökumenischer Gemeinschaft miteinander geteilt werden. Obwohl es etwas ganz Anderes sei als die Feier von Abendmahl oder Eucharistie, sei es nach Meinung Nagels ein "kräftiges Signal", wie Christen ihren Glauben in den Alltag integrierten.

Im Gegensatz zum ersten Ökumenischen Kirchentag in Berlin 2003, an dem sich noch über 200.000 Dauerteilnehmer angemeldet hatten, werden diesmal nur die Hälfte erwartet: Nämlich nur noch 100.000 Dauer-Teilnehmer.

Artikel bei[->] evangelisch.de

 

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