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"Rom unterstützt eine Retrokirche"

Ein Spiegel-Interview mit "Priesterrebell" Helmut Schüller

 
Pfarrer Helmut Schüller: Der Priesterrebell
Der Wiener Pfarrer Helmut Schüller, 59, ein Sprecher der Protestbewegung "Aufruf zum Ungehorsam":
"Die Zeit
der Resolutionen und Bittbriefe ist vorbei, das hat alles überhaupt nichts gebracht.
Es wurde alles ausgesessen, man hat ganze Generationen von engagierten Laien in der Kirche sich totlaufen lassen."

Sie möchten Frauen zum Priesteramt zulassen und mehr Macht für Laien: Helmut Schüller ist Sprecher der Protestbewegung "Aufruf zum Ungehorsam". Mehr als 400 Geistliche schlossen sich dem Wiener Pfarrer in Österreich an. Nun tritt er im Alternativprogramm des deutschen Katholikentags auf.

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"Viele" oder "alle"?

Eine evangelische Antwort auf den Papst

 
Der gebürtige Kölner Prof. Dr. Hans-Joachim Eckstein, 62,
Neu-Testamentler, Foto via Ev. Kirchenbezirk Tübingen
"Was einen nicht-römisch-katholischen Gläubigen am Schreiben des Papstes – trotz aller Übereinstimmung in den exegetischen Einzelaussagen – enttäuscht, sind nicht etwa Neuerungen oder Veränderungen des Bestehenden. Vielmehr ist es die römisch-katholische Verweigerung, das Mahl des Herrn mit all den "vielen" anderen Glaubenden gemeinsam zu feiern. "

Prof. Dr. Hans-Joachim Eckstein (Auszug aus nachstehender Replik)

Für "viele" oder für "alle"? Der Papst löste mit seinem Brief einige Diskussionen aus.

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Eine Kirche, die Ökumene will...

Barbara Rudolph zur Wallfahrt nach Trier "Heilig Rock"

 

Die Ökumene-Expertin der Rheinischen Landeskirche, Barbara Rudolph, im Gespräch mit Christoph Urban (Journalist und Theologe, Vikar in der ev. Kirchengemeinde Trier)  - beantwortet die Fragen, inwiefern eine Beteiligung von evangelischen Christinnen und Christen an der Heilig-Rock-Wallfahrt in Trier sinnvoll und angemessen ist.
Eine kritische Betrachtung.

Ansehen bei youtube

 

 

Ziel der Ökumene

Damit alle eins seien...

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Wie ein goldenes Geschenk des Himmels - die Ökumene.
So anziehend, so schön, so wertvoll, so bezaubernd,
aber auch so schwer zu händeln, und auf einen konkreten Weg zu bringen.
Aber das Wesen und Ziel der Ökumene ist  es wohl nicht, sie auf einen bestimmten Weg zu bringen. Sie ist schon da, weil die Gemeinschaft im Geiste schon immer da war.

Sie ist Geschenk und bleibt Aufgabe.
Foto: EV

Ein entscheidendes Ziel der ökumenischen Einheit der Kirchen liegt im gemeinsamen Zeugnis für das Evangelium Jesu Christi für die Welt. Dies ist nur dann glaubwürdig, wenn sich die Kirchen zu einem öffentlich sichtbaren gemeinsamen Leben und Handeln zusammenfinden. Damit ist nicht gemeint, dass jede Kirche ihr Profil aufgeben müsste und alle in einer neuen Einheitskirche ‚zusammengebacken’ werden sollten, die dann wieder nur ein theologischer Einheitsbrei wäre. Vielmehr sollen sich die Kirchen in versöhnter Verschiedenheit zur Einheit zusammenfinden, was einen theologischen Pluralismus keineswegs ausschließt und seine Wurzeln bereits im Neuen Testament hat. Denn auch der neutestamentliche Kanon versammelt Zeugnisse von durchaus unterschiedlicher theologischer Akzentuierung.

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Fünfte Ökumenische Christus-Wallfahrt

Christus-Pavillon im Kloster Volkenroda


Ziel der ökumenischen Christus-Wallfahrt ist der Christus-Pavillon im Kloster Volkenroda (Unstrut-Hainich-Kreis in Thüringen). Foto: EKM / G. Seifert

Volkenroda - Mehr als tausend Menschen aus ganz Mitteldeutschland werden zur Christus-Wallfahrt in Thüringen am Sonntag (29. April) in Volkenroda erwartet.
Die fünfte Ökumenische Christus-Wallfahrt wird unter dem Motto "Christus auf der Spur" veranstaltet. "Jeder ist dazu herzlich willkommen - Große und Kleine, junge und alte Menschen. Wer sich die Wegstrecke nicht zutraut, kann direkt in Volkenroda mit uns feiern", lädt Albrecht Schödl, Pfarrer am Christus-Pavillon, dazu ein.

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Horst Köhler wird Nachfolger von Hans Küng

Hans Küng hat gestern Abend verkündet, dass er die Präsidentschaft der Stiftung Weltethos 2013 aufgeben will und dass sein Nachfolger der frühere Bundespräsident Horst Köhler sein wird.


Horst Köhler
Küngs Hauptaussagen münden in diesen Thesen:

Kein Frieden unter den Nationen ohne Frieden unter den Religionen

Kein Frieden unter den Religionen ohne Dialog zwischen den Religionen

Kein Zusammenleben auf unserem Globus ohne ein globales Ethos, ein Weltethos

Prof. Hans Küng

TAGBLATT 19.April 2012. Das war eine Überraschung im Festsaal in der Neuen Aula: Professor Hans Küng hatte gerade den  Abend um die zehnte Weltethos-Rede abmoderiert, die ersten Zuhörer standen auf, da sprach der Präsident der Stiftung weiter. Mit leiser Stimme erklärte der Ideengeber und Begründer, er wolle zu seinem 85. Geburtstag, das ist am 19. März 2013, sein Amt einem anderen übergeben. Es sei Zeit für einen Nachfolger, sagte Küng und baute einen Spannungsbogen auf.

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Die Auferstehung Jesu

Standpunkte und Überlegungen namhafter Theologen
zur Auferstehungsfrage

update von April 2009


Der Auferstandene - Bildausschnitt, Isenheimer Altar, Colmar

Diese Zusammenfassung basiert auf dem Buch des Heidelberger Prof. Gerd Theissen , Professor für neutestamentliche Theologie, 'Der historische Jesus'.

Die Auferstehung widerspricht unserem modernen Weltbild und kann von daher kein historisches Ereignis sein, da es per definitionem ohne Analogie in der Geschichte ist, es hat nämlich offenbar keine innergeschichtliche Ursache. Nach gläubigem Selbstverständnis darf jedoch dieses Ereignis nicht am Maßstab des Wahrscheinlichkeitsurteils gemessen werden, weil damit die mögliche Nichthistorizität eingeschlossen wäre.

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Der Tod Christi: "Etwas, was den Menschen Heil bringt"

Kruzifix vor einem Kirchenfenster

Warum - oder besser: Wozu ist Jesus am Kreuz gestorben? Auf diese Frage gibt es keine allgemeingültige Antwort. Von der Zeit der ersten Christen bis heute haben Theologen verschiedene Deutungsmodelle vorgeschlagen. Foto: bisaufeinen/photocase viaevangelisch.de

Karfreitag - Wie sollen Christen heute den Tod Jesu am Kreuz interpretieren? Die Evangelische Kirche in Hessen und Nasau lädt mit ihrer "Opfer?"-Kampagne zur Diskussion ein. Fertige Antworten gab es weder in neutestamentlicher Zeit, noch gibt es sie heute.

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"Katholizität der evangelischen Kirche sichtbar machen"

Die evangelische Kirche ist nicht nur fünfhundert Jahre alt, sondern ein legitimer Teil der einen Kirche Jesu Christi, die rund zweitausend Jahre zählt

Christoph Markschies
Der Berliner Theologieprofessor Christoph Markschies. Foto: epd-bild/Norbert Neetz

Der Vorsitzende der Theologischen Kammer der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Christoph Markschies, warnt die evangelischen Christen davor, sich als Abspaltung der katholischen Kirche zu verstehen. Vielmehr müsse die Katholizität der evangelischen Kirche betont und sichtbar gemacht werden, erklärte Markschies am Samstagabend in Rom nach einem vorab verbreiteten Redetext.

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